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Acht-Familienhaus geplant

Erteilt Gemeinde Zustimmung zum Bauantrag?

Das Einfamilienhaus Humboldtstraße 42 soll durch einen Neubau mit acht Wohnungen ersetzt werden. Da es hier keinen Bebauungsplan gibt, muss die Kreisverwaltung im Einvernehmen mit der Gemeinde über die Genehmigung entscheiden.

So wurde jüngst im Ausschuss beraten, ob die Gemeinde ihre Zustimmung zum Antrag erteilt. Maßgeblich ist, ob sich das Bauvolumen in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt.

Nach Auffassung der Wählergruppe Langenstein fügt sich der Neubau nicht ein, weil in der direkten Nachbarschaft nur kleinere Häuser stehen. Für die Nachbarn wird es eng. Die Verkehrssituation auf der Straße von Weitersburg nach Vallendar ist kritisch.

Für die Zufahrt zum Neubau müssen mehrere Stellplätze auf der Straße wegfallen. Dort sind Parkplätze schon jetzt knapp und der Bedarf wird durch den Neubau noch steigen. Laut Antrag soll es sich nur um einen Umbau und Erweiterung handeln. Für uns ist unschlüssig, wie man bei einem geplanten zweiten Untergeschoss noch von einem Umbau reden kann. Hier sollte die Kreisverwaltung den für einen Neubau erforderlichen Stellplatznachweis fordern.

Mehr Augenmaß gefordert

Der Wählergruppe Langenstein ist die Schaffung von Wohnraum wichtig. Aber dies sollte mit Augenmaß erfolgen, ein Fünffamilienhaus wäre auch noch ausreichend renditeträchtig. Wir haben daher dagegen gestimmt, dass die Ortsgemeinde die Zustimmung zum Bauantrag erteilt.

Die Grünen haben die Wichtigkeit von neuem Wohnraum betont und für das Vorhaben gestimmt. Bei den Freien Wählern hat eine Person dagegen gestimmt, zwei haben sich enthalten. Ansonsten hat man inklusive des Ortsbürgermeisters mit Ja gestimmt.

Im Ergebnis wurde mit knapper Mehrheit das Einvernehmen zum Bauantrag erteilt.

Knappe Mehrheit

Im Ergebnis wurde mit knapper Mehrheit das Einvernehmen zum Bauantrag erteilt.
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